Labrador Retriever
was ist das für ein Hund?
  wie entstand
diese Rasse?
Teil 2
  In einem Brief an den Duke of Buccleugh schrieb der Earl of Malmesbury unter anderem: ».....die Rasse mag wegen des dichten Felles, welches das Wasser abstößt wie Öl, bekannt werden, sicher aber vor allem wegen der Rute, die wie die eines Otters aussieht«. Die neue Rasse erregte Aufsehen bei den Treibjagden. Weitere Großgrundbesitzer gründeten eigene Zuchtlinien. Vor allem ist es »The Honorary Holland Hibbert«, dem späteren »Lord Knutsford« mit seinem legendären Zwinger »Munden« zu verdanken, dass die Rasse in kürzester Zeit einen enormen Beliebtheitsgrad erreichte und gegen Ende des 19. Jahrhunderts vom englischen Kennel Club als eigenständige Rasse anerkannt wurde. home
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woher der Name
wie entstand die Rasse? Teil 1
wie entstand die Rasse? Teil 2
Aussehen allgemein
Aussehen Kopf
Körperbau
wie schwer wird er?
wie gross wird er?
welche Farben gibt es?
welche Art Fell hat er?
welche Persönlichkeit hat er?
wieviel Temperament hat er?
wie gerne lernt er?
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eine Gruppe Munden Labrador Retriever Ben of Hyde, der erste gelbe Labrador
1899 wurde der erste gelbe Labrador, »Ben of Hyde«, aus zwei schwarzen Eltern geboren und im Stammbuch registriert. Dazu ist zu bemerken, dass schon immer gelbe Welpen fielen, aber bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur mit schwarzen Hunden gezüchtet, da ja die ersten Hunde aus Neufundland alle schwarz waren. Nun wurde erkannt, dass auch der gelbe Schlag mit den gleich guten Anlagen bestückt war. Damals waren die »mendelschen Erbgesetze« noch nicht überall publik! Dafür hatten die Züchter von damals den sog. »dogsence« und folgten diesem Gefühl für das Wesentliche. Der gelbe Labrador erregte Aufsehen und hatte bald viele Anhänger. Dieser Enthusiasmus für etwas anderes, etwas Exotisches, trug schnell Früchte: Um 1920 waren mehr Gelbe als Schwarze an Ausstellungen oder an den Jagdsportveranstaltungen (field trial) zu sehen. Die braune Farbe war natürlich auch immer vorhanden, nur wurde erst in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts systematisch auf diese Farbe gezüchtet. Kynologische Historiker sind sich heute einig, dass die Vorfahren der St. John’s Hunde im 16. und 17. Jahrhundert mit Siedlern nach Neufundland kamen, die – aus Ländern am Atlantik gelegen – in die Neue Welt emigrierten und ihre Hunde mitnahmen. Dabei nimmt man an, dass es sich um den schon lange ausgestorbenen »Black Waterdog« handeln muss, von dem auch die noch heute existierenden Wasserhunde der atlantischen Küsten, wie Barbet, Irish Water Spaniel, Pudel und Portugiesischer Wasserhund abstammen.