wie sieht der Labrador aus?   Labrador
Kopf
  der Kopf

zwei klassische Köpfe in korrekten Proportionen:
Glenmore Golden Day und T. Just so: It's Nura
home
mein Profil
TOOPINES heute
TOOPINES Geschichte
Rassebeschrieb
Richtertätigkeit
Publikationen
Kontakt
links
mit frames horizontal
mit frames vertikal
woher der Name
wie entstand die Rasse? Teil 1
wie entstand die Rasse? Teil 2
Aussehen allgemein
Aussehen Kopf
Körperbau
wie schwer wird er?
wie gross wird er?
welche Farben gibt es?
welche Art Fell hat er?
welche Persönlichkeit hat er?
wieviel Temperament hat er?
wie gerne lernt er?
zurück zu Rassebeschrieb
Das Abgerundete fängt schon beim Kopf an. Im Standard Nr. 122, der bei der FCI (Fédération Canine Internationale, dem weltweiten Dachverband der Landesverbände) steht, dass sein Schädel breit und der Stop (Übergang von Stirn zum Nasenrücken) deutlich erkennbar sein muss. (In den ersten Standards stand noch, dass der Schädel so geformt sein muss, dass auch ja genügend Platz für das große Hirn (Intelligenz!) dieser Rasse vorhanden sein soll! Sein Fang muss breit, tief und von guter Länge sein, damit er bequem einen Fasan, eine Ente oder einen Hasen tragen kann. Im Klartext bedeutet das, dass die Distanz von der Nase zum Stopp gleich lang sein soll wie die Distanz vom Stop zum Hinterhauptbein (Occiput). Leider sieht man heute sehr oft einen zu kurzen Fang, der nicht mehr diesem sog. »goldenen Schnitt« des Rassestandards entspricht. Als direkte Folge des negativen Einflusses des Modehundes und der damit in unmittelbarem Zusammenhang stehenden Massenzuchten sieht man häufig auch zu schmale, spitz zulaufende Fänge (engl. snipy). Sie gelten im höchsten Maß als atypisch. Die Nasenflügel müssen im guten Verhältnis zur Breite des Fanges groß, weit und deutlich ausgebildet sein. Eine gute Nase (Riechleistung) ist eine der wichtigsten Charakteristika diese Rasse. Das außerordentliche Riechvermögen dieses Jagdhelfers prädestiniert ihn ja heute als Rettungshund zum Orten von verletzten Menschen unter Trümmern, Schlamm oder im Schnee, als Drogenspürhund oder als Sprengstoffdetektor. Zudem wird er von der Jägerschaft nicht nur als Apporteur geschätzt: seine Reputation als Schweißhund ist »Erste Klasse«.

Die Kiefer sind kräftig und von mittlerer Länge und werden durch ein kräftiges, regelmäßiges Scherengebiss unterstützt, damit auch schwere Beute getragen werden kann. Die Lefzen des Oberkiefers überlappen nur ganz knapp das Gebiss, d.h. der Unterkiefer muss noch sichtbar sein. Die Wangenpartie ist trocken und fein ziseliert. Daran erkennt man den Adel dieser Rasse. Das Ohr (Behang) soll von mittlerer Größe und nicht schwer sein und am Kopf satt anliegen. Sein Ansatz ist auf halber Distanz des Schädeldaches und der verlängerten Linie des äußeren Augenwinkels ziemlich zurückgesetzt zu finden, damit genügend Raum für die Schläfenpartie gegeben ist. Die Augenlider sind leicht mandelförmig geschnitten und gut geschlossen. Das dritte Augenlid soll nicht sichtbar sein, d.h. lose Augenlider sind nicht erwünscht. Die Augenfarbe wird mit haselnussfarben oder mittelbraun beschrieben. Zu dunkle (dunkelbraun bis schwarz), wie zu helle Augen (gelb) sind unerwünscht. Der mittelbraune Farbton unterstützt den sanften, liebenswürdigen Ausdruck – ein äußerst wichtiges Merkmal, das diese Rasse auszeichnet.                                    weiter