Die ersten zwei Wochen      sitemap 
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Die ersten zwei Wochen

In den ersten Tagen nach der Geburt sind für die Welpen und die Hündin vor allem Ruhe und Geborgenheit wichtig (saugen, schlafen, Brutpflege)
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Gegen Ende der ersten, anfangs der zweiten Woche verdoppeln die Welpen in der Regel ihr Geburtsgewicht. In dieser Zeit verändert sich die Zusammensetzung der Muttermilch. Zu diesem Zeitpunkt kann man vermehrte Ausscheidungen bei den Welpen beobachten, das sich aber nach einigen Tagen wieder einpendelt. Nun ist die Milchleistung der Hündin auf ihrem Höhepunkt und die Gewichtszunahmen der Welpen schreiten regelmäßig fort.
Neugeborene Welpen können den Thermoausgleich noch nicht vollziehen – liegen daher dicht gedrängt aneinander geschmiegt.
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Die Fortbewegung der Welpen macht ebenfalls Fortschritte. Langsam erstarkt die Muskulatur der Hinterhand und es sind erste Ansätze von Gehversuchen zu beobachten. Sobald ein Welpe einigermaßen gehen kann, erwacht auch sein Sauberkeitssinn, das eigene Lager nicht zu verschmutzen, und er strebt aus dem Welpenknäuel weg, um sich zu lösen. Dies bedeutet auch, dass die Enervierung der Hintergliedmaßen fortschreitet und fast schon selbstständig funktioniert. Nun wird wes auch Zeit erstmals die Krallen zu kürzen, um das Gesäuge der Hündin zu schonen.
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Ungefähr ab dem zehnten Lebenstag kann man Veränderungen an der Ohröffnung feststellen. Bis dahin war der Gehörgang der Welpen durch eine Membran geschlossen, und sie nahmen ihre Umgebung nur über den Riech- und Tastsinn (Geruch des Muttertieres und des Menschen beim täglichen Wiegevorgang, sowie dem Körperkontakt zur Hündin und den Wurfgeschwistern) wahr.
Bei der Ohröffnung lösen sich nun kleine Hautpartikel ab und im Abstand von zwei, drei Tagen öffnet sich der Gehörgang.
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Nun sind auch Veränderungen an den Augenlidern sichtbar. Es bilden sich kleine Wülste. Wenn man den Welpen gegen eine Lichtquelle hält, kann man bei der inneren Lidspalte (zum Nasengang hin) ein Aufblitzen erkennen.
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Nun dauert es noch zwei, drei Tage, bis das Auge vollständig geöffnet ist.
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Der Hund ist ein Bewegungsseher. Er sieht anders als der Mensch. Er wird am Anfang nicht klar fokussieren können. Aber sobald er bewusst sehen kann, geschieht ein kleines Wunder: Der Welpe entdeckt seine Wurfgeschwister und Sie! Er wird Sie anschauen und mit Ihnen Kontakt aufnehmen, denn erste Ansätze von Schwanzwedeln sind erkennbar. Für uns Züchter ist das einer der beglückendsten Momente überhaupt!
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